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Ausflug 2026 - Santo Stefano
Angekommen bei der Tauchbasis wurden wir herzlich empfangen und informiert wo was ist. Und jetzt? Keine Ahnung… Kurz vor Abfahrt hiess es dann doch hier Ausrüstung und dort ist das Boot und Abfahrt in 5 Minuten. Mehr oder weniger gestresst kamen wir an Bord. Und dann kam der nächste Stressfaktor viele Taucher und viele Wellen und kein Itinerol (Reisetablette). Der Wellengang machte einigen vor allem an Bord zu schaffen, den anderen an der Oberfläche und dem einen gar nicht. Nichts desto trotz freuten sich anschliessend alle erst recht aufs abtauchen. Gespannt waren alle, da es wieder ein neuer Tauchplatz war und das (kurze) Briefing viel Interpretationsraum übrigliess. Unter Wasser wurde uns dann auch bewusst, wieso der Tauchplatz „Cross“ hiess. Wir sahen wahnsinnig viele Fische und wurden sogar mit einem Oktopus und einem Katzenhai belohnt.



Aufgedreht vom Tauchen oder höchstwahrscheinlich (zumindest beim Team Chiller) dank dem Nitrox ging es nach Hause Kochen. Welches Team hier am Kochen und welches am „CheckerTobi“ schauen war, könnt ihr selber erahnen.

Am nächsten Morgen ging es routiniert wieder zur Tauchbasis. Ein neuer Tauchplatz stand an mit „Il Canalone“. Auf Nachfrage, was man hier sehen kann und das Wort „Sunfish“ (Mola Mola) fiel, war die Wunschvorstellung, besonders bei einer Person, sehr hoch. Unter Wasser sahen wir sehr viele Fische und grosse Schwärme. Aber kein Mola Mola. Ob es am verspäteten abtauchen aufgrund eines gerissenen Flossenbandes lag oder halt einfach das Werk der Natur war, sei dahin gestellt. Und schon Mal vorweg: Die Mondfische blieben fern.
Als am selben Morgen Mathias David sagte, dass er zum Geburtstag Scooter fahren kann, waren alle der Meinung es sei ein Witz. Aber denkste. Am Nachmittag ging es nach einem (sehr) kurzen Briefing dank Organisation von Mathias, Zufall oder Glück mit dem Scooter unter Wasser.
Zusammenfassend kann man sagen, Spass gemacht hat es allen. Es ist aber eine andere Art zu tauchen, wenn man über die Landschaft düst. Und es bringt andere Herausforderungen mit sich, sei es zu fotografieren, dabei zu posieren, Grenzen einzuhalten, Gesichtszüge unter Kontrolle behalten und Orientierung nicht zu verlieren. Zu dem Erlebnis mit dem Scooter kommt noch die Sichtung eines Rochen (Eagle Ray) dazu.


Der Tag wurde gemütlich bei einem leckeren Pizzaessen am Strand ausgeklungen.
Montag und bereits der letzte Tag Tauchen stand an. Am Morgen ging es gemütlich mit dem Boot wieder nach Canalone. Ein erneuter Versuch für Mola Mola. Aber ja, das Ergebnis kennt ihr bereits. Dafür kamen wir einem Barracudaschwarm sehr nahe und konnten ihnen beim Jagen zu schauen. Gemütlich oder hochkonzentriert (bei Manuel) ging es zurück. Hier stand Pastaparty an. Zum Glück (oder berechnet) wurden am Samstag einige Teigwaren mehr gekocht.


Nach dem nächsten kleinen Zwischenfall (klassische O-Ring Problematik) warteten wir startklar auf dem Boot und konnten uns ein Bild davon machen, wie Tauchen in etwa 40 Jahren aussehen kann. Verspätet ging es somit zu unserem letzten Tauchgang in Santo Stefano. Es war auch wieder ein schöner und entspannter Tauchgang (wenn man nicht gerade mit der Lampe geblendet wurde). Wir sahen erneut viele Fischschwärme und eine (grosse!) Schnecke. Wir posierten für ein Gruppenfoto, bevor unser Guide schön oberhalb der Sprungschicht weiter tauchte. Als dies dann auch nicht mehr reichte, hiess es Tauchgang aufgrund von Kälte (18°C) beenden. Aber nicht bevor nochmals ein Gruppenfoto entstehen sollte und dann das Niveau rasant sinkte. Ähh ich meinte natürlich die Tiefe.


Der andere Teil mit Ausrüstung putzen und aufhängen folgte gleich darauf. Anschliessend wurde unser Trip mit einem gemütlichen Nachtessen und einem Escapespiel abgeschlossen.

